Willkommen auf der Seite der

 (Interessengemeinschaft ostbrandenburger Sternfreunde)

 

 

Startseite

Wir über uns!
Aktivitaeten
Beobachtungen und Berichte
Bildergalerie
Aktuelles
Links
Wetterdienste
Termine
altes Forum
neues Forum
Gaestebuch
Kontakt

Impressum
Partnerseite


 

 

 

>

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

AFT 2004

Zu den Bildern

Am 16.04.04 war es wieder soweit. Auf dem Aschberg in Schleswig Holstein fand das 2.AFT statt. Vom vorigen Jahr her ist uns das AFT, trotz schlechten Wetter, in bester Erinnerung und diesmal sollte uns auch Petrus hold sein. Was will man mehr.

Fünf Astrofüchse machten sich also auf den Weg vom tiefsten Ostbrandenburg nach SH. Wir kamen gut durch und nach 5,5h war das Ziel erreicht. Mit großer Freude wurden wir begrüßt und wir fühlten uns sofort sehr wohl. Viele bekannte waren schon da und schnell kam man ins plaudern. Das schon im letzten Jahr reservierte Zimmer in der Jugendherberge wurde bezogen und auch Ronald, der nun zum ersten mal das AFT besuchte war von der Unterkunft und das Ringsrum recht angetan.

Nachdem wir uns etwas aklematisiert hatten, konnten wir zum ersten mal aktiv unsere Unterstützung einbringen.

In einer raschen ersten Hilfeaktion konnte eine sich anbahnende Panne behoben werden. Wie letztes Jahr sollte auch diesmal wieder ein großes DRK-Zelt aufgebaut werden. Nur leider war auf den DRK-Lkw kein Hering zu finden. Michael Hahn und ich fuhren also nach Kiel und besorgten die noch fehlende Zeltbefestigung. Nachdem diese dann da waren dauerte es nicht lange und das Zelt stand. Nun konnte auch das mobile Planetarium von Maik Kruse im Zelt aufgebaut werden. Diesmal konnte ich mich vorm Zeltaufbau gut drücken (Heringholerbonus) Ich besuchte in dieser Zeit den ersten Vortrag der von Sebastian Hönig gehalten wurde und natürlich waren die Kometen sein Thema. Man erfuhr viel wissenswertes. Der neu entdeckte Komet Bradfield passte da sehr gut in´s Programm. Wir freuten uns auch sehr den Kometenentdecker Sebastian Hönig einmal persönlich kennenzulernen.

Während die Erwachsenen sehr schnell mit Fachsimpelei anfingen, nutzen unsere Kinder die Möglichkeit, den Sportplatz auf ihre Weise zu nutzen und spielten zusammen mit Marius (Armins Junior) und Daniel´s Frau Sandra Fußball.

Aber nicht nur der Fußball spielte bei Marius eine Rolle. Er tritt ganz doll in seines Vaters Fußstapfen und präsentierte uns Stolz seinen mit Papa  gebauten Kleinrefraktor. Es sollte aber bei diesem Treffen nicht das letzte Teleskop sein das Marius sein eigen nennen darf. Am Ende des Treffen war er stolzer Besitzer eines 70mm Lidlrefraktor. Man kann echt gespannt sein, welche Astrokariere da noch eingeschlagen wird. Schlieslich baut Armin gerade an seinen 18" und der 8" Multiplopp hat schon einen begeisterten Interessenten  gefunden.

Auch wenn das Wetter diesmal um Längen besser war als beim letzten Treffen, war doch der Himmel nicht Optimal. Er reichte aber aus, einige gesetzte Ziele zu erreichen und Planetenhimmel war es allemal. Diesmal waren auch die Leute  vom Fernsehen da .Sie filmten im dunkeln mit einer Infrarotkamera und störten lichttechnisch kaum. Am Ende kam ein sehr guter Bericht heraus der von allen positiv Anklang fand.  Zwischen 2 und 3 Uhr musste ich dann nach einen erlebnisreichen und doch anstrengenden Tag das Handtuch werfen, denn Beine die schwer wie Blei und Augen die immer mehr brannten, wollten in dieser Nacht nicht mehr.

Nach ausreichend Schlaf konnte nun der Samstag kommen. Armin besorgte wie im letzten Jahr Brötchen und der Kaffee in der Herbergsküche war längst gekocht. Nach gutem Frühstück erwartete uns ein angenehmer Tag der mit vielen Vorträgen und mit einer Einradsporteinlage sehr kurzweilig und interessant war und obwohl der Wetterbericht nicht besonders optimistisch war, reichten die Bedingungen aus, um mit Daniels Ausrüstung sowohl Montis Talmontierung, als auch meine EQ6 einmal durchzumessen. An Montis Talmontierung konnten wir einen schönen gleichmäßigen Sinus festgestellen. Die Messkurve bei meiner EQ6 sah da schon eher wie das EKG eines Herzpatienten aus. Ich musste leider feststellen was ich schon immer wusste. Meine Montierung ist schwer Krank  und sie benötigt dringend  eine Notoperation. 

Wie in der Nacht vorher, hatten wir wieder tolle Planetenbedingungen. Das Seeing war gut und man konnte viele Einzelheiten auf Jupiter erkennen. Auch war die Nacht sehr lehrreich, denn Dank  Herrn Pfeifers mathematischer Einlage, konnte man seine mathematischen Grundkenntnisse in Sachen Priemzahlen auffrischen. Ich wusste gar nicht, das man so viel Leidenschaft in ein solch staubtrockenes Thema aufbringen kann.

Nach guter kurzer Nacht ging es am nächsten Tag dann wieder Richtung Heimat. Wir versäumten aber nicht das Zimmer schon fürs nächste Jahr zu reservieren.