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Beobachtungsbericht  von Reinhard vom 8. Februar 2003

Beobachtungsbericht  vom 8.02.03

Teleskope: MK 66, Refraktor C80/500; Tele 4/300;Montierung GP-DX   Ort: Hohenwalde bei Frankfurt/Oder

Zeit: von 18Uhr bis 21 Uhr

Nach wochenlanger Abstinenz zeichnete sich am 8.02.03 eine Wetterbesserung  ab. Den ganzen Tag über schien die Sonne. Also war ich gespannt ob das Wetter auch am Abend noch teleskopmaeßig war. Abends ein herrlicher  Sonnenuntergang. Alle notwendigen Sachen wurden zusammengepackt und in  drei Anlaeufen zwei Treppen hinauf und hinab ins Auto gepackt. Nach ca. 20 min. Fahrzeit war das Ziel unser Beobachtungsplatz in Hohenwalde  erreicht. Zunaechst wurde die Montierung aufgebaut eingenordet und mit dem Refraktor+Tele bestückt.

Ca 17 min. wurde belichtet (Film: EliteCrom 200)                                   zum  Vergrößern Bild anklicken

Danach ging es zum Rosettennebel im Einhorn. Probleme  mit dem Auffinden hatte ich diesmal  nicht.10° suedoestlich von Beteigeuze Hatte ich im nu den kleinen Sternenhaufen im Okular . Nachfuehrsterne waren gengend vorhanden und so war  auch dieses Motiv nach ca 15 min auf Film gebannt. Laengere Belichtungszeiten  waren meiner Ansicht nach nicht moeglich, da der Mond den gesamten Himmel  sehr stark erhellte. An meinem Tele hatte ich einen UV-Filter  um den  Blausaum an den Sternen zu minimieren. Das Ergebnis war nicht sehr berauschend. (siehe Bilder)

 zum Vergrößern Bild anklicken

In der  Zwischenzeit war mein MK66 ausgekuehlt , Jupiter stand bereits hoch am Himmel und wartete darauf in Augenschein genommen zu werden. MK66 +Bino+ 15mm Okus  einfach ein berauschender Anblick von Jupiter. Wie eine Perlenschnur die Monde und dann Jupiter satt! Die beiden Hauptbaender waren praechtig zu  sehen, und auch im Norden und Sueden von Jupiter waren schmale Baender zu erahnen. Ich probierte dann noch ein 9mm Oku aber da machte sich doch das  Seeing bemerkbar. Da sich im Osten bereits Wolken ankuendigten schwenkte ich nochmal auf M81 u. M82. Mit meinem Pentax 40mm waren beide Galaxien optimal  im Gesichtsfeld zu sehen. Ein wunderschoener Anblick.

Die Wolken kamen nun doch immer naeher , so daß ich beschloss meine „Zelte” abzubauen und heimwaerts zu fahren.  Nach wochenlangem Wolkenwetter war dies wieder ein  gelungener Spechtelabend.

 Reinhard